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Die Arbeitgebermarke und das „Brand Identity Statement“
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Die Arbeitgebermarke und das „Brand Identity Statement“

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Wir wissen ja nun – und haben es dezidiert, differenziert und ausführlich dargelegt: Damit unsere Corporate Brand erfolgreich ist – damit wir also nachhaltig im Markt erfolgreich sind, benötigen wir nichts dringender als fähige Human Resources: Gutes Personal!   Fähig und gut bedeutet: qualifiziert, interessiert, loyal, ehrlich, lernfähig, belastbar, pünktlich, motiviert, zuverlässig, flexibel, freundlich, kommunikativ.   „Jesses, das ist aber viel!“   O ja, in der Tat. Und noch viel mehr. Was da geschrieben steht, sind nur die Mindestanforderungen.   Der Wettbewerb will es so.   Die Frage nun ist, wie Marken bzw. Unternehmen an solche Leute herankommen können. Zuweilen drängt sich der Eindruck auf, sie seien vom Erdboden verschwunden.   Aber natürlich gibt es die. Sie sind nur – ja, sehr selten. Die meisten von ihnen sind nämlich vergeben, und an die, die noch zu „haben“ sind, ist nur sehr schwer heranzukommen.   Was also tun?   Der Unternehmer braucht eine Arbeitgebermarke – eine Employer Brand   Wie immer bei Marken geht es auch bei der Employer Brand um Emotionalisierung und Sogwirkung, es geht um Image und Kommunikation, Identifizierbarkeit, Authentizität und Erlebnis. Es geht um Ehrlichkeit und Begeisterung, um Echtheit und Originalität. Und um Individualität, Unverwechselbarkeit und Erkennbarkeit. Kurz:   Es geht um Identität   Vom Prinzip her sind die Eigenschaften und Aussagen der Employer Brand denjenigen der Konsumenten- bzw. Produktmarke vergleichbar.   Allerdings erfordern 1. die Komplexität des Sujets „Arbeitgeber“ und 2. die Sensibilität der Zielgruppe „Human Resource“ eine Herangehensweise, die sich entsprechend komplexer und sensibler gestaltet. Mit sensibel ist hier vor allem die menschlich-psychische Dimension angesprochen.   Bei der Vorstellung, die vor dem geistigen Auge als „Arbeitgeber“ erscheint, handelt es sich ja nicht nur um den archetypischen, überernährten Mann mit Zigarre. Vielmehr spielen hier noch etliche weitere Faktoren hinein wie der Standort, das Produktportfolio, die Arbeitnehmerzahl, das Betriebsklima, die Bezahlung – und ganz besonders der Ruf des Unternehmens, sein Image. Und dem wäre ein dicker Mann mit Zigarre nicht (mehr) besonders zuträglich - es sei denn, die Firma heißt Dannemann und hat sich auf die Produktion von Tabakwaren kapriziert.   Aber im Ernst:   Sich in Sachen Arbeitnehmermarke zu engagieren, ist ebenso notwendig wie Investitionen in Human Resources. Beide sind als Eins zu denken, für die Zukunftsperspektiven der Marke sind sie unverzichtbar.   Die Zeiten werden nämlich immer schwieriger – Stichworte: Fachkräftemangel und demographischer Wandel. Eine  tautologische Verquickung. Und natürlich die Digitalisierung nicht zu vergessen. Kein Unternehmen kommt mehr ohne hochqualifizierte IT-Fachkräfte aus.     Und es zahlt sich aus, es lohnt sich enorm: Intelligentes Employer Branding führt zu passgenauen Personalentscheidungen, führt aufgrund genauer Ansprache der Zielgruppen zur Einstellung guten Personals, führt zu mehr betrieblicher Effizienz, zu besserem Betriebsklima, zu höherer Leistu

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