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Q&A - Was hat Euch bewegt die erste Mobile Academy für Führungskräfte ”come2coach” zu gründen?
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Q&A - Was hat Euch bewegt die erste Mobile Academy für Führungskräfte ”come2coach” zu gründen?

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Hey Leute, schön, dass Ihr wieder reinhört! Hier ist Norman von MARKENREBELL.FM. Heute mit einer Q&A Episode und der Frage - sehr coole Frage übrigens - “Was hat Euch bewegt die erste Mobile Academy für Führungskräfte "come2coach" zu gründen?” Eine sehr, sehr schöne Frage, die per Facebook bei uns reingekommen ist und ich möchte Euch in dieser Episode ein bisschen Hintergrundwissen geben, was uns eigentlich bewegt hat; was uns damals angetrieben hat.   Wir haben viele Jahre darüber nachgedacht und in den letzten 16 Monaten wirklich aktiv daran gearbeitet, das Ding endlich fertig zu kriegen. Aber heute gibt es das Hintergrundwissen dazu, was unser Antrieb war, come2coach zu entwickeln: Wir wollten die Art und Weise der Wissensvermittlung und des Lernens revolutionieren. Wir wollten es einfach komplett auf den Kopf stellen, komplett anders machen, um vor allen Dingen das Defizit der Schulen und Universitäten auszugleichen. Das sage ich ganz bewusst ein bisschen provokativ, denn unser Bildungssystem ist glaube ich über 100 Jahre alt und wurde damals erfunden, um Arbeiter auszubilden - also zu normieren; ein Mittelmaß zu entwickeln, um bestimmte Funktionen in unserem Staat zu übernehmen. Ganz einfach.   Es war nicht das Ziel dieses Bildungssystems Potentiale von Persönlichkeiten zu entfalten und das ist genau unser Ansatz. Unser Bildungssystem zu reformieren ist ein ehrgeiziges Ziel und aufgrund dieses ganzen Behördlichen und dezentralen Steuerung des Bildungssystems wahrscheinlich auch ein Unterfangen, was fast unmöglich scheint - also aus meiner persönlichen Warte heraus eigentlich unmöglich ist. Hier brauchen wir glaube ich ergänzende Systeme und genau da soll come2coach ansetzen.   Richard David Precht, Philosoph und ein Mann, den ich sehr schätze hat das mal sehr treffend formuliert, das unglaublich viel theoretisches Wissen angehäuft wird, die Leute aber am Ende nichts können. Er hat das “Eunuchen-Ausbildung” genannt. Also, ein Eunuch weiß auch wie es geht, kann aber nicht. Das fand ich ein sehr schönes Bild, um klar zu machen, dass es nicht darum geht, so viel Wissen wie möglich anzuhäufen und das ist ja das, was nicht nur im Bildungssystem so stattfindet, sondern ich kenne auch viele Leute, die konsumieren Wissen ohne Ende. Die kaufen Bücher ohne Ende. Die hören Podcasts; schauen Videos und DVDs und gehen zu allen möglichen Veranstaltungen, aber das Destillat, die Essenz, die am Ende übrig bleibt, das was wir dann Bildung nennen ist dann tatsächlich das, was ich gebrauchen kann, um ins Handeln zu kommen. Das ist eigentlich eine krasse Überlegung, die ich im Kopf habe: Dass man im Grunde das Wissen auch anwenden muss, um einen Bildungsprozess in Gang zu bringen.   Es geht nicht darum, so viel wie möglich Wissen aufzunehmen oder zu konsumieren - eigentlich ist es ein Wissenskonsum -, sondern am besten nur drei wirklich gute Bücher lesen und diese drei Bücher umsetzen hat viel mehr Effekt, als 20, 50; es gibt Leute, die sagen sie haben 430 Bücher gelesen - alles super, aber die Frage ist: Was bleibt am Ende tatsächlich dabei hängen? Also:

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